Die
"Lesestadt Windhagen"
basiert auf der Idee des Schweizer Pädagogen Hansheinrich Rütimann,
der die erste Lesestadt entwickelt und gebaut hat. Es handelt sich hierbei
um kulissenartig aneinander gereihte Häuser, die mit zahlreichen Materialien
für das Lesenlernen ausgestattet sind.
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Wir fuhren in die Schweiz und ließen uns von
Herrn Rütimann anregen, eine eigene Lesestadt gemeinsam mit den Eltern
der Schule zu bauen.
Die "Lesestadt Windhagen" stellt eine Weiterentwicklung des Schweizer
Modells dar. Neben vielfältigen Lern- und Spielangeboten zum Schriftspracherwerb
werden in Windhagen sachunterrichtliche Erfahrungsfelder, mathematische Anwendungsmöglichkeiten
und weiterführende sprachliche Arbeitsfelder für die Klassen 1 bis
4 realisiert. Die Lesestadt wird somit zu einer Lernstadt für Grundschüler.
Über
das Lernen in der Lesestadt:
ETWAS
GREIFBAR, FÜR DIE HAND ´BE-GREIFBAR` MACHEN, UM ES ´BEGREIFEN´ZU
KÖNNEN - DAS IST EINES DER GROSSEN ANLIEGEN DER LESESTADT !
(H.Rütimann)
In diesem Sinne führt das Erleben und Erfahren
zum Erkennen und Benennen.
Denn: "Das Probieren ist Ausgangspunkt für
viele Lernschritte." (H.Rütimann)
Und: "Man lernt viel mehr aus einer Reihe von
Versuchen als aus einer Reihe von Erklärungen." (Z.P.Dienes)
Schließlich: "Die Hände sind das äußere
Gehirn des Menschen." (Kant)