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die Erprobungsfassung der Aufgabenbeispiele zu den Parallelarbeiten wurden
wir auf das Konzept "Lesetagebuch" aufmerksam. Ein Stufenteam
erprobte es daraufhin und wertete den Unterricht hinsichtlich der Schülerakzeptanz
aus. Mittlerweile ist das Lesetagebuch Bestandteil unseres Schulprogramms
geworden.
Das Lesetagebuch ist ein Heft, in das die Kinder
fortlaufend zu einer Lektüre oder im Anschluss an die Buchlektüre
Eintragungen unterschiedlicher Art zu dem gelesenen Buch machen. In der
Regel sind dies Eintragungen zum Autor, Titel, zur Seitenzahl und zum
Inhalt des Buches ("Das hat mir gut gefallen, ...", "Das
hat mir nicht gut gefallen, ..."). Diese Eintragungen ergänzen
die Kinder durch ein Bild oder ein Comic zu einer Situation aus dem Buch.
Das Lesetagebuch wird im Zusammenhang mit dem Freien
Lesen im zweiten Schuljahr eingeführt und bis zum Ende des vierten
Schuljahres beibehalten.
Das Lesetagebuch soll die Kinder dazu anregen, ihre Leseerfahrungen schriftlich
festzuhalten.
Dadurch werden die Kinder zu einem reflektierenden Lesen angeleitet und
ihre argumentative Beurteilungsfähigkeit wird gefördert.
"Die Verpflichtung zur Dokumentation des Gelesenen in einem Lesetagebuch
schützt vor Unverbindlichkeit: Die individuelle Arbeit ist in ein
gemeinsames Ritual eingebunden und selbstverständlicher Teil der
gesamten Arbeit." (1)
(1) Ministerium
für Schule, Wissenschaft und Forschung des Landes NRW (2002): Qualitätsentwicklung
und Qualitätssicherung. Aufgabenbeispiele Klasse 3: Sprache. Frechen:
Verlagsgesellschaft Ritterbach. S. 36
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