Lesetagebuch (Unterrichtskonzept U6)
zurück zur Übersicht Unterrichtskonzepte
Durch die Erprobungsfassung der Aufgabenbeispiele zu den Parallelarbeiten wurden wir auf das Konzept "Lesetagebuch" aufmerksam. Ein Stufenteam erprobte es daraufhin und wertete den Unterricht hinsichtlich der Schülerakzeptanz aus. Mittlerweile ist das Lesetagebuch Bestandteil unseres Schulprogramms geworden.

Das Lesetagebuch ist ein Heft, in das die Kinder fortlaufend zu einer Lektüre oder im Anschluss an die Buchlektüre Eintragungen unterschiedlicher Art zu dem gelesenen Buch machen. In der Regel sind dies Eintragungen zum Autor, Titel, zur Seitenzahl und zum Inhalt des Buches ("Das hat mir gut gefallen, ...", "Das hat mir nicht gut gefallen, ..."). Diese Eintragungen ergänzen die Kinder durch ein Bild oder ein Comic zu einer Situation aus dem Buch.

Das Lesetagebuch wird im Zusammenhang mit dem Freien Lesen im zweiten Schuljahr eingeführt und bis zum Ende des vierten Schuljahres beibehalten.
Das Lesetagebuch soll die Kinder dazu anregen, ihre Leseerfahrungen schriftlich festzuhalten.
Dadurch werden die Kinder zu einem reflektierenden Lesen angeleitet und ihre argumentative Beurteilungsfähigkeit wird gefördert.
"Die Verpflichtung zur Dokumentation des Gelesenen in einem Lesetagebuch schützt vor Unverbindlichkeit: Die individuelle Arbeit ist in ein gemeinsames Ritual eingebunden und selbstverständlicher Teil der gesamten Arbeit." (1)

 

(1) Ministerium für Schule, Wissenschaft und Forschung des Landes NRW (2002): Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung. Aufgabenbeispiele Klasse 3: Sprache. Frechen: Verlagsgesellschaft Ritterbach. S. 36

Start

Unterrichtskonzepte

Schulprogramm

Aktuelles

Bildergalerie

Das Team

Kinderseite

Kontakt, Links

Gästebuch